Ein Blick auf ein Muster, das sich aktuell in der Beratungsbranche zeigt: Consulting-Unternehmen unterschiedlicher Größe lösen ihr bestehendes ERP- oder CRM-System ab. Die Gründe ähneln sich – die Lösung auch.
Das Problem ist bei vielen Beratungen dasselbe
Ob Ein-Personen-Consulting oder Beratungshaus mit 300 Mitarbeitenden: Die Kernprozesse sind fast immer gleich. Ein Angebot wird erstellt, daraus wird ein Projekt, das Projekt wird mit Zeiten und Ressourcen geplant, am Ende steht die Rechnung. Trotzdem laufen diese Schritte in vielen Unternehmen noch in getrennten Systemen oder in Excel – oder in Altsystemen, die für diesen Zweck nie wirklich gebaut wurden.
Zwei typische Ausgangslagen
Die kleine Beratung: Bis zu 5 User, aktuell oft noch mit klassischer Adressverwaltungs-Software oder Excel-Listen unterwegs. Der Wunsch: ein modernes CRM, das Kundendaten, Wiedervorlagen und Termine zentral abbildet, mobil nutzbar ist und sich an die bestehende Mailumgebung (meist Outlook) sowie die Telefonanlage anbindet.
Die größere Beratung: 150 bis 300+ User, häufig mit einem historisch gewachsenen oder stark customized System. Der Auslöser ist meist derselbe: Das System ist teuer im Unterhalt, unflexibel bei neuen Anforderungen und bietet zu wenig KI-Unterstützung für moderne Beratungsprozesse.
Was Odoo hier mitbringt
Odoo deckt genau die Prozesskette ab, die in Beratungsunternehmen den Alltag bestimmt: CRM und Verkaufschancen, Angebotserstellung, daraus automatisch ein Projekt mit Aufgaben und Zeiterfassung, Ressourcenplanung für die Auslastung der Berater:innen, und am Ende Rechnungsstellung samt Buchhaltung – inklusive E-Rechnung und Lokalisierung für Österreich und Deutschland. Weil alle Module aus einem Guss kommen, entfallen Schnittstellenbrüche zwischen Vertrieb, Projekt und Finanzbuchhaltung, die in vielen Speziallösungen typisch sind.
Für kleinere Beratungen genügt oft ein schlankes Startpaket aus CRM plus Kalender- und Mailanbindung. Für größere Häuser lohnt sich der Blick auf die analytische Buchhaltung, das Multi-Company-Setup bei mehreren Standorten oder Töchtern, und die Anbindung bestehender Speziallösungen über die offene API.
Was man realistisch einplanen muss
Dazu gehört auch, wo Odoo an Grenzen stößt: Bei sehr granularer Leistungsabgrenzung oder Umsatzrealisierung nach Fertigstellungsgrad braucht es meist etwas Konfigurationsarbeit über den Standard hinaus. Und eine Anbindung an bestehende Speziallösungen, etwa im Payroll-Bereich, ist machbar, aber kein Klick-Standard, sondern ein eigener Integrationsschritt.
Fazit
Der Trend ist deutlich: Beratungsunternehmen wollen weg von starren oder zu teuren Altsystemen, hin zu einer Lösung, die Vertrieb, Projekt und Finanzen verbindet und nicht künstlich trennt. Odoo bietet dafür eine solide, europäisch lokalisierte Basis – gerade für den Mittelstand im DACH-Raum eine ernstzunehmende Alternative zu klassischen ERP-Schwergewichten.
Sie erkennen sich in einer der beiden Situationen wieder? aperion zeigt Ihnen gerne unverbindlich, wie Odoo Ihren Beratungsalltag abbilden kann.